Dauerausstellung

Archäologie: Die reichhaltigen Funde aus der Ausgrabung einer römischen Villa in Alpnach bilden das Kernstück der archäologischen Sammlung. Objekte aus der Steinzeit und der Bronzezeit belegen die frühe Besiedlung des Kantons.

Alpwirtschaft: Eindrückliche Schlichtheit kennzeichnet die Alphütte. Nur in den Sommermonaten bewohnt, dient sie zugleich als Wohn-, Koch-, Ess- und Schlafraum. Die Einrichtungsgegenstände und Geräte sind einfach in Form und Material.

Religion und Kirche: Die kirchliche Abteilung besitzt Werke von hohem künstlerischem Wert wie Tafelbilder aus dem 15./16. Jahrhundert und das hier abgebildete Hungertuch von 1615 aus Kerns, ein Werk des einheimischen Malers Sebastian Gisig.

Recht und Gesetz: An eine private Fehde erinnert das Sühnekreuz für den erstochenen Landamman Heinzli aus dem Jahr 1486. Ihm kommt ein hoher Seltenheitswert zu, denn nur wenige dieser Mahnmale haben Jahrhunderte überdauert. Die Justiz vergangener Zeiten wird lebendig durch Richtschwert, Henkerporträt und weitere Zeugnisse der kantonalen Rechtsprechung.

Wohnen: Die «gute Stube» vermittelt ein Bild vom Wohnen und Leben der bäuerlichen Mittelschicht. Hauptstück der farbigen Ausstattung mit Trachten, schönem Zinn, Kleinmöbeln und Kachelofen ist ein Buffet aus der Mitte des 18. Jahrhunderts mit Flachschnitzerei, einer eher seltenen Ziertechnik.

Danke!

Samstag, 21. Oktober, 10 - ca. 11.30 Uhr

"Sagenhaftes Sarnen". 

Dorfrundgang mit Klara Spichtig. 

Treffpunkt: Kantonsschule Obwalden

Eine verwunschene Alp, auf der es spukt? Ein Filmteam begibt sich auf Spurensuche.

Zum "gluschtig" machen der Trailer des Films "Alp Seli". Der ganze Film ist in der Ausstellung "Sagen, Mythen und Legenden in Obwalden" zu sehen.